America First – Germany Last – Der BRD-Schwindel

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von Blogwart

Stell Dir vor, der Betrieb, bei dem Du beschäftigt bist, bekommt einen neuen Chef und in seiner Antrittsrede betont dieser, dass er sich vorzugsweise darum kümmern werde, dass es den Konkurrenzbetrieben gut gehe. Die Belegschaft würde sich ratlos angucken und jeder, der schon länger in diesem Betrieb Arbeitenden, würde sich als erstes fragen, ob der noch alle Tassen im Schrank hat.

Das zur Einleitung. In der momentanen politischen Lage ist diese Schizophrenie Staatsräson. Die Gewählten Repräsentanten unseres – ja was eigentlich, wenn man Volk nicht mehr sagen darf? Neuer Ansatz: Ehrlich wäre, wenn der Amtseid kurz und schmerzlos lauten würde: „Ich schwöre, so wahr mit Gott helfe.“ Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden. Was die schwören ist ja vollkommen Wurst. Es war einmal:

„Ich schwöre, dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widme“: Neue NRW-Minister verpflichten sich bei ihrer Vereidigung explizit dem deutschen Volk. Das war SPD und Grünen schon lange ein Dorn im Auge. Denn was ist mit Landesbewohnern, die keine deutschen Staatsbürger sind – und demnach nicht zum Volk gehören? (aus derWesten).

Wer gerne zur Nazikeule greift, der möge „Umvolkung“ googeln. Mein Traum ist auch, dass irgendwann „no boders, no nations“ Wirklichkeit wird, aber bitte nicht dort, wo der Muezzin zum Gebet ruft. Alles zu seiner Zeit.

Von einer Vorwerk-Demokratie halte ich nichts. (Was ist der Unterschied zwischen einem Staubsaugervertreter und einem Volksvertreter? Keiner, denn der Staubsaugervertreter vertritt ja auch nicht den Staubsauger). Ein Schulz-Tweed:

Bei „America first!“, „France first!“ und „Germany first!“ kann höchstens einer gewinnen. Das Beste für alle erreichen wir nur gemeinsam.

Diese Waldorfschulenlogik ist gut für eine Wahl- oder Sonntagspredigt. Bei den Olympischen Spielen bekommt auch nur der die Goldmedaille, der am schnellsten durchs Ziel gelaufen ist und nicht jeder Teilnehmer an der Olympiade. Das klingt so, wie „wir sitzen alle im gleichen Boot“ ohne vorher zu definieren, wer rudert und wer nicht.

Natürlich muss für einen amerikanischen Präsidenten America First sein, wer denn sonst? Vielleicht Mexiko oder die Venus? Meines Wissens nach haben die US-Amerikaner und nicht die Mexikaner den Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, damit dieser die Interessen der US-Amerikaner und nicht die der Mexikaner vertritt, oder unterliege ich einem Denkfehler?

Die „Rechten“ in Europa rufen doch nicht zum Kampf gegen andere Völker auf. Deshalb ist der Nazivergleich nicht nur billig, sondern vollkommen falsch. Nirgends ist ein „heute (ge)hört uns …, morgen die ganz Welt“ zu hören. Ich empfehle mal eine Rede von Le Pen und mir dann mitzuteilen, was daran falsch ist, wenn sie fordert, dass Europa nicht zu einem Kulturklumpen verkommen soll?

Nach dem L’état c’est moi vom Ludwig XIV über Moi, la France von De Gaulle kommt jetzt die EU/Migrantenvariante: L’état sont les autres? Bestimmen jetzt andere ganz oder teilweise, was die schon länger hier Lebenden zu tun haben? Wedelt der Schwanz mit dem Hund? Muss der sardinische Casu Marzu von Brüsseler Eurokraten verboten werden?

Die anonyme EU-Bürokratie will alles vereinheitlichen, vermcdonaldisieren, weltmarktgerecht zerlegen, mit der Folge, dass die lokalen Eigenheiten, Produzenten und nicht nur das, sondern auch die Textil- und Agrarindustrie in Afrika plattgemacht werden. Ob einer Casu Marzu mag oder nicht, das geht die in Brüssel einen Scheißdreck an! Skuril ist auch die Debatte um Rohmilchkäse.

Ich warte nur noch auf das Label, mit dem jeder Säugling zukünftig das Krankenhaus verlassen wird (Achtung! Das Leben ist gefährlich und endet meist tödlich). Mein Kompliment geht mal an den EuGH (Europäischen Gerichtshof), der unerwarteterweise festgestellt hat, dass es für Flüchtlinge kein Recht auf legale Einreise gibt. Die Empörungswelle der guten Menschen wogt bereits.

Frau Merkel reist durch die Welt und versucht alle Probleme mit Schecks zuzudecken. Wenn der ukrainische Fettsack in Berlin aufschlägt, kostet das Geld. Jeder Händedruck mit den afrikanischen Despoten kostet Geld. Nur – kein Problem wird gelöst.

Wenn die Niederländer signalisieren, dass Auftritte von türkischen Regierungsmitglieder nicht erwünscht sind, dann gibt es kein Palaver. Aber mit der Köterrasse kann man umspringen wie man will und wird dafür von der EU sogar mit Milliarden belohnt. Muslimbruder Erdogan hat seine Agenda und die lautet “ Türkei first – Germany last“. Keiner kann ihm das verübeln, aber wenn unsere Politiker das ebenfalls so sehen, dann stimmt was nicht. Wenn noch jemand Zweifel an meiner Aussage hat, dass Steinmeier ein miserabler Außenminister war, dann lese man hier nur sein Statement Gott Sei Dank hat die Demokratie gesiegt. Mein Kommentar dazu: „Und wie!“

Wir sind ein masochistisches Volk. Wir brauchen die permanente Demütigung für unser Mea Culpa, weil wir vorzugsweise damit beschäftigt sind, die Machtübernahme Hitlers nachträglich durch unseren „Kampf gegen Rechts“ zu verhindern. Kein Wunder, dass dies ein Imad Karim nicht versteht. Er kennt – wie auch Bassam Tibi – noch ein anderes Deutschland.

Wer Zeit hat nimmt sich diese Artikel noch vor. Ich mache mir jetzt Gedanken, weshalb die Spät-68er und die „Generation Golf“ so verkorkst wurde. Aber wenn ein Bodo Ramelow gerne pilgert, wie palina rausgekramt hat, dann ist alles gesagt. Ich bekam früher immer Plaque beim Wort „Nationalstolz“. Mittlerweile wünsche ich mir davon ein bisschen in den Köpfen unserer Politiker. The Times they are a-changin‘.

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Quelle: America First – Germany Last – Der BRD-Schwindel

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