Genug gelabert …. Goodbye Deutschland – Der BRD-Schwindel

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von Tom Schiller

Es vergeht kein Tag, keine Stunde, in der mich nicht irgendwelche Links, Nachrichten, Bildchen, Videos und was weiss ich noch erreichen. Geschickt werden mir diese Sachen von Freunden und Bekannten, per WhatsApp, FB Messenger und per Email. Die Flut dieser Negativ-News setzt sich über Facebook fort. Dabei lese ich auch noch die „bösen“ Seiten im Internet, wie die „Achse des Guten“, hartgeld.com, pi-news.net und vieles mehr.

Der Wille, irgendetwas für mein Vaterland zu tun, trieb mich dazu, hier in der Klapsmühle dann und wann meine Gedanken der Öffentlichkeit preiszugeben. Natürlich half mir das über eine gewisse Zeit auch, meinen Frust darüber, was in der Heimat vorgeht, zu verarbeiten.

Die Links zu unseren Ergüssen schickte ich selbstredend auch an all die, die mich täglich ihrerseits mit all den Infos aus Deutschland eindeckten. Deswegen hatte ich auch manchmal etwas Hoffnung, ich könnte den einen oder anderen tatsächlich dazu bringen, aktiv zu werden, wenn ich an deren Ehre kratzte. z.B. mit meinem letzten Beitrag.

Fehlanzeige … Nicht einen Einzigen konnte ich hinterm Ofen hervorlocken, im Gegenteil. Ich musste mir noch Sätze gefallen lassen wie:

„Du hast gut reden, bist ja weit weg!“

Und diesen:

„Was sollen wir denn tun? Man kann ja nicht mehr das Maul aufmachen !“

Ja, es erfordert Mut, sich zu erheben!

Es erfordert Phantasie, Widerstand effektiv zu organisieren!
Ich weiß das! Ich weiß das nicht nur aus dem Fernsehen, aus der Zeitung oder aus Büchern!

Ich weiß das, weil ich das erlebt habe! Der Widerstand in der DDR 1989 begann nämlich nicht erst mit den ersten Demos in Dresden und Leipzig! Der Widerstand begann lange davor! Im Gegensatz zu heutigen Zeiten hatten wir allerdings keinerlei Kommunikationsmittel wie Handys, Facebook, WhatsApp etc., um uns zu organisieren und die Botschaft unter die Massen zu tragen!

Den Aufruf vom Neuen Forum hab ich damals auf einem uralten Wachsmatritzenkopierer vervielfältigt und höchstpersönlich unter die Leute gebracht, nicht wissend, wer von denen ein Stasi-Spitzel war!

Wir sind mit Unterschriftenlisten rumgerannt und haben die Leute persönlich aufgefordert, etwas zu tun!

Es wurde verabredet, jeden Abend eine Kerze ins Fenster zu stellen, um den Gesinnungsgenossen zu signalisieren, dass alles in Ordnung war. Blieb die Kerze dunkel, hiess das, die Stasi hatte zugeschlagen.

Erzählt mir also nichts von „Angst“! damals hatte die Stasi die Macht, Menschen einfach so verschwinden zu lassen. Eine Gegenöffentlichkeit, um solche Vorkommnisse publik zu machen, gab es in der DDR nicht!

In der wohlstandverblödeten Gesellschaft von heute scheinen die Politiker und deren Steuermänner jedoch machen zu können, was sie wollen. Die Masse ist doof und träge genug, alles zu erdulden und zu allem noch Hurra zu brüllen. Bestes Beispiel ist der Kanzlerkandidat Schulz, der die, deren Nähe er jetzt sucht und auch zu bekommen scheint, jahrelang zur persönlichen Bereicherung abgehockt hat.

Die „Klapsmühle“ war beileibe nicht die einzige Plattform, auf der ich versucht habe, die Menschen in Deutschland ein wenig dafür zu sensibilisieren, was in ihrem Lande vorgeht. Ganz am Anfang versuchte ich es mit Humor, später meinte ich, aktive Mitarbeit in patriotischen Facebook-Gruppen könnte etwas bringen. – Nein, das bringt alles nichts. Außer Blablabla bleibt nichts übrig. Und dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade geworden.

Ja, ich bin weit weg. Mehr als 8.000 km trennen mich von meiner Heimatstadt. Trotz dieser Distanz schlug mein Herz bisher für meine Heimat. Gefördert wurde dieser „Nationalstolz“ auch immer wieder durch die hohe Meinung, die meine amerikanischen Freunde, Nachbarn und Kunden von Deutschland und seinen Menschen haben.

Sobald ich anfange zu erzählen, was „daheim“ gerade passiert, ernte ich ungläubiges Kopfschütteln. Mittlerweile habe ich es aufgegeben, meine Landsleute mit Erklärungen zu verteidigen, die nicht wirklich erklären können, warum die Deutschen derartiges mit sich veranstalten lassen. Ich will das auch nicht mehr!

Als ich Markus Gärtner, dem Betreiber dieses Blogs, geschrieben habe, dass ich nicht mehr mag, meinte er:

„Nicht doch Tom, wir brauchen Deine Stimme!!! Ich bin überzeugt, dass Du Recht mit der These hast, dass Schreiben alleine gar nichts bringt. Aber ohne Schreiben läuft erst recht nichts, weil dann ungezählte Menschen nicht mehr die wichtige Kritik hören, die sie selbst nicht gut artikulieren können und dann denken, sie wären allein damit – und dann verstummen am Ende alle.“

Markus hat in gewisser Weise Recht. Dennoch, was macht es denn aus, wenn am Ende Alle verstummen? Ob die Ihre Stimme erheben oder nicht, macht keinen Unterschied, so wie es keinen Unterschied machen wird, ob die AfD mit 10, 15 oder 20% im Bundestag sitzt. Solang es keinen Druck von unten gibt, wie einst in der DäDäRä, bleibt alles wie es ist. By the way: Damals hat es gereicht, dass nicht einmal 15% der Bürger auf die Straße gingen!

Nein, ich habe keine Lust mehr, mir Gedanken um Euch da drüben zu machen. Nein, ich habe keine Lust mehr, einen Teil meiner Lebenszeit dafür zu opfern bei dem Versuch, retten zu wollen, was nicht zu retten ist, oder wenigstens einen Beitrag dazu zu leisten.

Uns wird der gesellschaftliche Crash genauso ereilen, wie Euch da drüben, denn spätestens dann, wenn Deutschland und Europa in Flammen aufgehen, wie heute schon Frankreich und Schweden, wird das Kartenhaus des Finanzsystems in sich zusammenfallen.

Dann gehts auch hier zur Sache. Im Gegensatz zu Euch da drüben, lässt man uns hier aber wenigstens die Chance, uns selbst gegen schwadronierende Plünderbanden zur Wehr zu setzen, während man bei Euch schon einen Staatsakt daraus macht, eine Schreckschusspistole erwerben zu dürfen.

So, liebe Leute, jetzt aber genug gelabert. Nun heisst es: „Goodbye Deutschland!“

Das Land, welches einst meine Heimat war, werde ich nicht mehr betreten. Ich habe fertig. Sobald sich die Voraussetzungen erfüllt haben werden, um meine Staatsbürgerschaft gegen eine andere zu tauschen, werde ich dies tun. Mein Herz wird dabei nicht bluten, der deutsche Pass wird in einer feierlichen Zeremonie verbrannt werden.

Ich habe nichts mehr am Hut mit einem Land, dessen Staatsvolk sich ungestraft jedwede Ehre, jedweden Stolz derart freiwillig und unterwürfig nehmen lässt! Einem Köter würde sowas nicht passieren! Insofern muss man die Bezeichnung „Köterrasse“ eigentlich als Kompliment auffassen!

Goodbye Folks, Goodbye Deutschland!

Quote end —

Quelle: Genug gelabert …. Goodbye Deutschland – Der BRD-Schwindel

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