BASF-Aufsichtsratschef kritisiert Bundesregierung – „Die Bürger werden an der Nase herumgeführt“

Terra - Germania

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF, Jürgen Hambrecht. Foto: SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images„Die Bundesregierung verfolgt mittlerweile eine Informationspolitik, die mit der Realität wenig zu tun hat, bezahlt mit Steuergeld“, kritisiert der Aufsichtsratsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF Hambrecht. Konkret bezog Hambrecht sich auf eine Informationschrift des Bundeswirtschaftsministeriums zur Energiewende mit dem Titel „Unsere Erfolgsgeschichte“.
Der Aufsichtsratsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF, Jürgen Hambrecht, hat die Bundesregierung in scharfer Form kritisiert.

„Die Bundesregierung verfolgt mittlerweile eine Informationspolitik, die mit der Realität wenig zu tun hat, bezahlt mit Steuergeld“, sagte Hambrecht der „Welt“ (Samstagausgabe). An dem Gespräch mit der Zeitung nahm auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) teil.

Konkret bezog Hambrecht sich auf eine Informationschrift des Bundeswirtschaftsministeriums zur Energiewende mit dem Titel „Unsere Erfolgsgeschichte“. Darin seien „zig Seiten Lobhudelei über sinkende Stromkosten und sichere Versorgung“ zu lesen. „So etwas ärgert mich massiv, damit werden die Bürger an der Nase herumgeführt“, sagte Hambrecht.

Tatsächlich sei die Energiewende „ein Riesenmurks. Die Kosten steigen immer weiter, und die Versorgungssicherheit ist…

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