Lasset die Verbote beginnen – Der BRD-Schwindel

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Von Cantaloop

Sie bringen sich in Stellung für den Wahlkampf 2017, unsere Bündnisgrünen. Um ihre treu ergebenen Stammwähler nicht zu enttäuschen und auch neue, insbesondere junge Unterstützer zu gewinnen, tun sie exakt das, was man von ihnen erwartet und sie gleichermaßen am allerbesten können. Sie fordern und verbieten und schreiben vor. Selbstredend immer im Dienst der guten Sache. Ihrer Sache, versteht sich. Und dabei stets den alten Feindbildern folgend.

Ihr Lieblings-Antagonist ist ja bekanntlich neben all jenen, die nicht ausdrücklich ihrer Meinung sind, das Automobil in all seinen Facetten. Es steht als Synonym für Mobilität, Individualität, Moderne, Freiheit und ist nicht zuletzt ein Garant für deutsche Arbeitsplatzsicherheit und Wohlstand – noch. Alles Dinge, die ein grüngesinnter Mensch so überhaupt nicht verstehen kann. Ergo – er wird es verbieten wollen. Und genau so wird es vermutlich auch kommen, sollte im Herbst ein Linksblock mit dem bekannten Kürzel R2G den aktuellen Groko-Moloch ablösen, was ja leider nicht mehr so ganz unwahrscheinlich ist.

Sichtlich berauscht ob der Machtfülle, welche sie auf Länderebene zwischenzeitlich erreicht haben strebt das grüne „Spitzenduo“ (Foto) – das trotz derzeit desaströser Umfragewerte vor Selbstbewusstsein schier platzt, ein Verbots-Verdikt von geradezu epischen Ausmaßen an. Völlig losgelöst von jeglichem Schamgefühl geht es nun endlich an die Zerstörung dessen, was bislang als „des Deutschen liebstes Kind“ bekannt war. Ein bundesweites, generelles Fahrverbot für alle Pkw Diesel-Fahrzeuge, die nicht die aktuelle Euro-6 Regelung erfüllen und darüber hinaus ist ein weiteres Fahrverbot für Oldtimerfahrzeuge und Zweiräder ohne Abgasregelung angedacht, denn dies stand bekanntlich schon lange ganz oben auf der grünen Agenda. Jetzt könnte es also bald umgesetzt werden.

In Stuttgart, dort wo „Bündnis 90- Die Grünen“ Wahlergebnisse wie eine Volkspartei generieren – der Ministerpräsident, als auch der OB – und darüber hinaus auch noch der Verkehrsminister dieser Gesinnung frönen, wird dies bereits ab 2018, ohne die sichtlich erstaunte Bevölkerung auch nur ansatzweise vorzubereiten, verbindlich umgesetzt.

Doch wer nun etwa glaubt, mit seinem Benziner-Fahrzeug sei er hierbei außen vor und nicht von den Fahrverboten betroffen, sieht sich abermals getäuscht. Denn die verschärfte Euro 6-Pflicht betrifft dann gleichermaßen alle herkömmlichen Otto- Verbrennungsmotoren ohne nachgerüstetem Partikelfilter, die dann ebenfalls nicht mehr in „Umweltzonen“ bewegt werden dürfen. Eine nicht unumstrittene Sachlage, wie auch der ADAC feststellen musste:

Allerdings zeigt unter anderem der jüngste Eco-Test des ADAC , dass gerade Euro 6-Diesel die Grenzwerte oft deutlich stärker überschreiten als manche Euro 5-Diesel. Die meisten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor müssen im RDE-Test, also bei den realen Abgasmessungen im Straßenverkehr, Federn lassen. “Während viele Diesel mit einem hohen Stickoxid-Ausstoß (NOx) zu kämpfen haben, müssen die meisten modernen Benzin-Direkteinspritzer mit einem hohen Partikelausstoß zurechtkommen”, so der ADAC. Eine konsequente Verbannung aller Fahrzeuge mit einem NoX-Ausstoß über den definierten Grenzwerten würde also auch viele Euro 6-Fahrzeuge treffen, da die RDE-Angaben ab September 2017 verpflichtend sind.

Ob jedoch alte Industrieanlagen, Feuerwerke, Eisenbahnen oder etwa Transportschiffe, die oftmals noch mit reinem Roh- bzw. Schweröl betrieben werden ebenfalls von „Fahrverboten“ betroffen sind, wird noch ausdiskutiert – in den Hinterzimmern der grünen Hochmoral. Ob angesichts dieser wirklich maßgeblichen Eingriffe in die persönliche Lebensführung der Bürger dabei Volks- und Privatvermögen vollkommen sinnfrei vernichtet wird, interessiert indes niemanden – in den elitären grünlinken Zirkeln. Wer nämlich, in Ermangelung anderer Käuferschichten seinen Euro-5 und demzufolge nahezu wertlos gewordenen Diesel an den freundlichen orientalischen Gebrauchtwagenhändler veräußert, kann schließlich davon ausgehen, dass die “Dreckschleuder (sic)” nicht etwa vernichtet, sondern eben in einem anderen Teil der Welt weiterknattern wird. Und dies zum Teil noch jahrzehntelang.

Aber man will in den abgehobenen grünen Hemisphären schließlich nur „das Beste“ fürs Land, und für die Menschen. Selbst ist man allerdings nicht so sehr betroffen ob der eigenen Verbots-Orgie, so wie es auch diese ältere Spiegel-Recherche beweist. Wasser predigen und Wein trinken ist eben nicht nur in klerikalen Kreisen überaus beliebt.

Leider wird es dank der Stammwählerschaft unserer Grünen illusorisch sein, sie unter 5 Prozent im „Schicksals-Herbst ´17“ zu verorten, gleichgültig welche absonderlichen Verbote sie noch in petto haben sollten. Somit stehen sie bereit, die technik-und fortschrittsfeindlichen aber islamfreundlichen Özdemirs, Hofreiters und Konsorten und werden, so sich dieser furchtbare Linksblock nicht noch irgendwie verhindern lässt, vielen Menschen – und dieses Mal vor allem denjenigen, die nicht über große finanzielle Spielräume verfügen, sehr weh tun.

Denn wohlgemerkt; Grünsein muss man sich erst einmal leisten können.

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Quelle: Lasset die Verbote beginnen – Der BRD-Schwindel

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