Die zwei größten Irrtümer zum Geld

Die Killerbiene sagt...

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dagobert-duck

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Wenn man irgendwann das Geldsystem verstanden hat, ist es sehr logisch und einfach; nahezu primitiv.

Man fragt sich dann: „Warum wurde es einem in der Schule nie so beigebracht, daß man es auch versteht?“

Die Antwort darauf lautet natürlich, daß Geld (vor allem Geldknappheit) ein Instrument der Herrscher ist, um uns beherrschbar zu halten.

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Ich möchte zunächst die beiden größten Irrtümer zum Geld ansprechen und auflösen, die bei den meisten Menschen vorhanden sind.

Der erste lautet:

„Geld verschwindet beim Ausgeben“

Ihr werdet sagen: ja, kennen wir schon, Geld ist ein Kreislaufsystem, es wechselt nur seinen Besitzer, seine Menge ist konstant.

Stimmt, aber wir sind in der Minderheit.

Die Mehrheit glaubt nach wie vor, daß Geld beim Ausgeben verschwindet, denn nur so sind Aussagen wie:

„Die Rentner verprassen unser Geld“

„Beim BER wird Steuergeld verbrannt“

oder

„Die Kosten für die Flüchtlinge sind so hoch, irgendwann ist das Geld…

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Ein Gedanke zu “Die zwei größten Irrtümer zum Geld

  1. Silvio Gesell: „Der Sparer erzeugt mehr Ware, als er selbst kauft, und der Überschuss wird von den Unternehmern mit dem Geld der Sparkassen gekauft und zu neuen Realkapitalien verarbeitet. Aber die Sparer geben das Geld nicht her ohne Zins, und die Unternehmer können keinen Zins bezahlen, wenn das, was sie bauen, nicht wenigstens den gleichen Zins einbringt, den die Sparer fordern. Wird aber eine Zeitlang an der Vermehrung der Häuser, Werkstätten, Schiffe usw. gearbeitet, so fällt naturgemäß der Zins dieser Dinge. Dann können die Unternehmer den von den Sparern geforderten Zins nicht zahlen. Das Geld bleibt in den Sparkassen liegen, und da gerade mit diesem Geld die Warenüberschüsse der Sparer gekauft werden, so fehlt für diese jetzt der Absatz, und die Preise gehen zurück. Die Krise ist da.“

    Einziger Ausweg bei der weiteren Verwendung von Zinsgeld ist der Krieg. Dieser bewirkt eine umfassende Sachkapitalzerstörung und somit eine Anhebung des Zinsfußes, damit nach dem Krieg mit anschließender Währungsreform wieder neues Zinsgeld in neue Sachkapitalien investiert werden kann. Diese früher sehr beliebte „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ konnte jedoch nur solange der „Vater aller Dinge“ sein, wie es noch keine Atomwaffen gab! Zur Klarstellung: Die gegenwärtigen Aushilfskriege in der Dritten Welt sind hoffnungslos unzureichend. Für eine nennenswerte Anhebung des globalen Zinsfußes muss ein Großteil allen Sachkapitals in Europa, den USA und Südostasien zerstört werden – und das wäre dann der finale Atomkrieg (wobei die Frage „Wer gegen wen?“ irrelevant ist).

    Weitere Lügen können die Katastrophe nicht verhindern,…

    „Der Begriff Demokratie kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet „Herrschaft des (einfachen) Volkes“. Die antiken „Demokratien“ in Athen und Rom stellen Vorläufer der heutigen Demokratien dar und entstanden wie diese als Reaktion auf zu grosse Machfülle und Machtmissbrauch der Herrscher. Doch erst in der Aufklärung (17./18. Jahrhundert) formulierten Philosophen die wesentlichen Elemente einer modernen Demokratie: Gewaltentrennung, Grundrechte / Menschenrechte, Religionsfreiheit und Trennung von Kirche und Staat.“
    (https://demokratie.geschichte-schweiz.ch/definition-demokratie.html)

    …also bleiben wir bei der Wahrheit:

    Silvio Gesell: „In einer Autokratie genügt es, wenn ein Mann die Währungsfrage studiert. In der Demokratie muss das ganze Volk sich dieser Aufgabe unterziehen, wenn die Demokratie nicht den Demagogen verfallen soll.“

    Genau das ist passiert: Die Demokratie ist den Demagogen verfallen. In einer Zinsgeld-Ökonomie ist das unvermeidlich und umgekehrt können wir auch sagen, dass überhaupt erst die Natürliche Wirtschaftsordnung eine echte Demokratie ist. Jede andere Definition ist gegenstandslos! Das sollte nun nicht zu dem Irrtum der Verschwörungstheoretiker verleiten, dass „die da oben“ das Zinsgeld verstehen und absichtlich dem arbeitenden Volk ein fehlerfreies Geld vorenthalten. Im Gegenteil, je höher die „gesellschaftliche Position“, desto weniger wird der Fehler im „Geld, wie es (noch) ist“ verstanden und desto geringer das Vorstellungsvermögen vom „Geld, wie es sein soll“, das die Klassengesellschaft auflöst:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2016/10/selbstvertrauen.html

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