Der Kungel-Club: Die Berufspolitik und ihre ängstliche Schafherde

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Der Bundespräsident steht fest. Die Vorsitzenden der Regierungsparteien haben ihn gewählt. Nun geht es nur noch darum, die freiwerdende Stelle des Außenministers so zu besetzen, dass dies auch dem Kommissionspräsidenten der Europäischen Union gefällt. Was zählt, ist einzig und allein die Absicherung der Macht, und so will jede Rochade wohlüberlegt sein.

Berufspolitik ist wie Schach: Es gibt Bauern, die man auch mal opfert, wenn es nutzt, es gibt Läufer, die für schnelle Erfolge auf den Flügeln sorgen, und es gibt die Dame, die um jeden Preis verteidigt werden muss, weil sonst Schachmatt droht. Blickt man auf den Zustand der CDU im Jahr der Bundestagswahl, hat die Analogie zum Schachspiel wohl selten besser gepasst.

So einfach ist Politik, wenn man den Wähler nicht mehr braucht. In Deutschland spielt dieser bei der Kür des Bundespräsidenten ohnehin keine Rolle. Gab es bis ins aktuelle Jahrtausend hinein für die Bundesversammlung noch eine echte Wahl…

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