Druck und Drohungen: EU will Wallonen zu „Ja“ bei CETA-Abkommen zwingen

Der Honigmann sagt...

Paul Magnette zu CETA und EU: „Wir erdulden kaum verhüllte Drohungen“. Foto: UNCTAD / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Paul Magnette zu CETA und EU: „Wir erdulden kaum verhüllte Drohungen“.
Foto: UNCTAD / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Das umstrittene Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) muss von allen Mitgliedsstaaten ratifiziert werden, bevor es in Kraft gesetzt wird. Alle Länder werden dem Vertragswerk auch sicher zustimmen – bis auf eines: Belgien. Ohne das OK des Landesteiles Wallonien müsste Belgiens Ministerpräsident Charles Michel am 27. Oktober seine Unterschrift verweigern.

Eurokraten drohen Wallonen

Die belgische Wallonie ist kein kleines gallisches Dorf, das sich dem römischen Imperium widersetzt, sondern eine ganze Region im Süden des Landes. Die Wallonen brauchen auch keinen Zaubertrank, sondern nur Mut und Standhaftigkeit, um sich dem Diktat der beinahe allmächtigen Wirtschaftslobby in der EU-Zentrale zu widersetzen.

„Dies ist ein sehr schwieriger Kampf, wir erdulden manchmal sogar kaum verhüllte Drohungen in den vergangenen Stunden“, zitieren die Deutschen Wirtschaftsnachrichtenden wallonischen Ministerpräsidenten Paul Magnette.

Kern ist vor Eurokraten eingenickt

Magnette zeichnet…

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