Arbeitslosigkeit und Produktivität: damals, heute und in Zukunft

Die Killerbiene sagt...

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arbeitsamt

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Ich bemerke oft, daß der durchschnittlich gebildete Deutsche sich über drei Themen unterhält: Geld, Arbeit und Wirtschaft.

Dummerweise überschneidet sich das genau mit den drei Themen, von denen der durchschnittliche Deutsche relativ wenig versteht.

Am schlimmsten sind dabei die alten Leute, die noch mit ihrem Dogma aus den 50er Jahren rumlaufen von wegen:

„Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit. Uns hat nachm Kriech auch keiner geholfen!“

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Was diese debilen Schwachköpfe nicht begreifen ist, daß sie Äpfel mit Birnen vergleichen.

2016 ist nicht 1956.

Natürlich gab es 1956 in Deutschland eine annähernde Vollbeschäftigung, aber es gab auch eine ganz andere Ausgangssituation:

a) Mangel an männlichen Arbeitskräften durch Krieg/Vertreibung/Verschleppung

b) bedeutend geringere Produktivität verglichen mit heute

c) Frauen konkurrierten nicht oder kaum auf dem Arbeitsmarkt

d) Technologievorsprung gegenüber anderen Exportländern

e) Industriezweige wie Kohlebergbau, die heute schlicht nicht mehr existieren

f) niedrigeres Renten-Eintrittsalter

g) anständige Sozialversorgung (höhere Binnen-Nachfrage)

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