„Nicht mal die Hälfte überlebt“

Aufzeichnungen einer Festlandgermanin

katastrophe-gasmaske

von Ingo Trost

Dauerhafter Stromausfall – die Sicherungssysteme fallen aus. Ein Alptraum. Aber wie stünden unsere Chancen im Katastrophenfall wirklich? Survival-Experte Peter Wörner ist skeptisch.

Peter Wörner, 46, ist Ex-Falschirmjäger und ausgebildeter Einzelkämpfer. Seit sechs Jahren unterrichtet er in Seminaren Überlebenstechniken für den Katastrophenfall. „Die Nachfrage steigt stetig“, sagt er. Mehr Infos: abenteuer-ueberleben.com.

Herr Wörner, sind wir für den Ernstfall vorbereitet?
Wörner: Nicht mal ansatzweise. Der Staat hat in den 90er Jahren in dieser Richtung ziemlich alles abgebaut. Es fehlt nicht nur an Infrastruktur, sondern auch an Wissen. Wenn ein Katastrophenzustand – sagen wir, eine Pandemie – mehrere Monate anhält, kommt nicht mal die Hälfte der Bevölkerung durch. Möglicherweise nicht mal ein Drittel.

Sie sind ziemlich pessimistisch.
Wörner: Was das angeht – schon. Die meisten von uns wüssten doch gar nicht, wo sie etwas zu essen herbekommen sollten, wenn die Supermärkte mal leer wären. Oder wie man Straßenkarten liest. Wie man im Freien übernachtet. Die meisten Städter haben ja nicht mal einen outdoortauglichen Schuh!

Okay, spielen wir es mal durch: In Deutschland ist eine tödliche Seuche ausgebrochen, sie…

Ursprünglichen Post anzeigen 597 weitere Wörter

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