Immer weniger Staatsschnüffler: BND verliert massiv Personal

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von Marco Maier

Der Bundesnachrichtendienst ist offenbar ein höchst unattraktiver Arbeitgeber. Hunderte Mitarbeiter verlassen die Staatsschnüffler und neues Personal ist kaum aufzutreiben. Interne Probleme und der inzwischen sehr beschissene Ruf des BND tragen dazu bei.

Der Bundesnachrichtendienst (BND) klagt über wachsende personelle Auszehrung. Nach Angaben des Vorsitzenden des Personalrates, Stefan Suckau, in der „Berliner Zeitung“ verlassen seit 2010 zirka 100 Mitarbeiter jährlich den Dienst. Im vorigen Jahr seien es sogar 200 gewesen. Wozu wohl auch die ganze NSA-Affäre mit beigetragen haben dürfte.

Neues qualifiziertes Personal sei schwer zu finden. Hauptursache ist aus der Sicht des Personalrates die Tatsache, dass das Vertrauensgremium des Bundestages das für die Ertüchtigung des Standortes Pullach im Süden Münchens notwendige Geld nicht freigibt und so Unsicherheit erzeugt. Vorsitzender des Gremiums, das geheim über die Etats der Geheimdienste entscheidet, ist der Thüringer SPD-Abgeordnete Carsten Schneider. Zudem ist das Spionagegeschäft längst nicht mehr attraktiv. Viele potentielle Mitarbeiter…

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