Einseitigkeit und Unterstellungen: 16-seitige Beschwerdeschrift wegen Syrien-Berichterstattung

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Hamburg. Mit dem Vorwurf der “Lügenpresse” an die Adresse der bundesdeutschen Medienlandschaft stehen Pegida, AfD und andere deutsche Patrioten nicht allein. Jetzt haben kein geringerer als der frühere “Tagesschau”-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, eine 16 Punkte umfassende Programmbeschwerde gegen die Syrien-Berichterstattung der ARD eingereicht.

Die beiden Fachleute kritisieren in ihrer Beschwerdeschrift “wegen unvollständiger Berichterstattung über den Syrienkrieg seitens Tagesschau/Tagesthemen zwischen dem 1.2.16 und 8.2.16″ zahlreiche Unterstellungen, Einseitigkeiten und Skandalisierungen, während über den westlichen Militäreinsatz in Syrien praktisch gar nicht berichtet werde.

Konkret wird unter anderem die permanente Unterstellung kritisiert, “Russland verletze mit seinem fortgesetzten Bombardement in und bei Aleppo den Sicherheitsratsbeschluss, Zivilisten zu schonen; Russland sei also verantwortlich für die Flucht ´zehntausender´ Menschen aus Aleppo. Warum informiert die Tagesschau nicht darüber, dass der Sicherheitsrat in seiner Syrienresolution am 18. Dezember ausdrücklich Kampfhandlungen gegen den IS und alle vergleichbaren Terroristengruppen vom Waffenstillstandsziel ausgenommen hat?”

Quelle: zuerst.de

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