Divide et Impera: Deutschland bleibt nicht außen vor

Gegen den Strom

Von konjunktion.info

Divide et Impera. Teile und Herrsche.

Eine Strategie, die sicherlich weit älter ist als es die lateinische Redewendung erscheinen lässt. Zugeschrieben Niccolo Machiavelli umschreibt sie die rechtliche Organisation des Römischen Reichs, in der die einzelnen Mitgliedsstaaten nur Verträge mit der Zentralmacht in Rom schließen durften. Verträge untereinander waren dagegen verboten. Zudem verstand man im alten Rom darunter auch die unterschiedlichen Wertigkeiten (vom Unterworfenen, über den Verbündeten, bis hin zum Bundesgenossen und Freund), die ein Mitgliedsstaat im Verhältnis zu Rom einnnehmen konnte.
In der heutigen Wahrnehmung verbindet man mit Divide et Impera vielmehr das gezielte Ausspielen zweier Gruppen durch einen Dritten, der sich dadurch Vorteile sichern kann.

Nach Rom machte sich in jüngerer Vergangenheit vor allem das britische Imperium diese Strategie zu eigen, um insbesondere auf dem europäischen Kontinent keinen „starken Gegner“ aufkommen zu lassen, der den Interessen und den Machtvorstellungen London entgegenstehen würde. Die Vielzahl…

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