Nicht nur in Deutschland finden sich immer mehr Menschen zu Bürgerwehren zusammen, um das zu tun, was eigentlich oberste Aufgabe des Staates ist: Den Schutz seiner Bürger zu gewährleisten. Auch in Finnland hat der Immigrantenstrom und die damit verbundene geänderte Sicherheitslage zur Bildung von „bürgerwehrartigen Gruppierungen“ geführt.
Bürgerwehren auch in Finnland (Symbolbild: uliatcairo; kontrollpunkt der bürgerwehr, Rechte: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)
Auch in Finnland hat der Immigrantenanstrum zur Bildung „bürgerwehrartigen Gruppierungen“ geführt, so der Sender euronews. Diese patrouillieren seit einiger Zeit durch mehrere finnische Städte. Am bekanntesten sei die Gruppe „Soldiers of Odin“ (Odins Soldaten), die aus dem nordfinnischen Kemi stamme und inzwischen Ableger in 19 Städten gegründet hat.
„Freiwillige Nachbarschaftsarbeit“ unterstützenswert
Finnlands Regierungschef Juha Sipilä (Zentrum) bemerkte zu den Bürgerwehren, dass im Prinzip die Polizei für Recht und Ordnung zuständig sei. Es käme darauf an, was diese Patrouillen tun würden. Die behördlichen Aufgaben könnten diese natürlich nicht übernehmen, so der liberale Politiker weiter. An Silvester kam es auch in der finnischen Hauptstadt Helsinki zu Übergriffen von Asylbewerbern auf Frauen. Dies sei das erste Mal gewesen, dass sich so etwas in Helsinki ereignet habe, so euronews.
Spiegel Online berichtet ebenfalls über die Gründung von finnischen Bürgerwehren und bezeichnet die „Soldiers of Odin“, die sich selbst als Nationalsozialisten benennen würden, als fremdenfeindlich.
Der finnische Polizeichef indes teilte in einer Pressemitteilung der nationalen Polizeibehörde mit, dass „freiwillige Nachbarschaftsarbeit“ unterstützenswert sei. Es sei sehr gut, dass die Bürger sich für die Sicherheitsfrage in ihrer Umgebung interessieren, so seine Bewertung.
Das überragende Thema: „Die Menschen fühlen sich unsicher“
Die Empörung über die kriminelle Vergangenheit des Anführer der „Soldiers of Odin“ indes teilt der finnische Justizminister Jari Lindström zum Bedauern des Spiegels auch nicht. Die Tatsache, dass Menschen sich dort gruppieren, die für Straftaten verurteilt wurden und Strafen abgesessen haben, errege sicherlich Aufmerksamkeit, so der Politiker gegenüber dem finnischen Rundfunksender Yle. Das überragende Thema sei aber doch, „dass Menschen sich unsicher fühlen“. Nachdem es bislang keine Probleme gegeben habe, gebe es auch keinen Grund, die Patrouillen zu unterbinden. Jeder habe das Recht, sich draußen zu bewegen.
Wie metropolico berichtete, finden sich auch in Deutschland immer mehr Bürger zusammen, die sich nicht mehr auf die Erfüllung des Sicherheitsauftrags durch den Staat verlassen möchten. Die rasant zunehmende Gewalt und durch Immigranten verübte Straftaten lassen immer deutlicher erkennen, dass die Regierung nicht mehr in der Lage ist, seine oberste Aufgabe gegenüber seinen Bürgern zu erfüllen, nämlich, die Menschen in Deutschland zu schützen. (BS)