Alle Chancen vertan – Der BRD Schwindel

Die Welt nähert sich mit immer schnelleren Schritten einer nie dagewesenen Katastrophe. Wäre man nicht ein altruistisch veranlagter, trotz aller Informiertheit optimistischer Realist, der zugleich dazu fähig ist, der erschreckenden Realität immer etwas Positives abzugewinnen und den auch der offensichtlich auf der Ignoranz und der schieren Dummheit der Menschen basierende determinierte, fatalistische Ablauf des Weltgeschehens ruhig schlafen lässt, dann könnte, nein müsste man verzweifeln (ja, krasser Satz, gebe ich zu. Musste ihn selbst 137 mal lesen um ihn zu verstehen. Sagt eigentlich nur aus, dass man, so wie ich, ziemlich komisch drauf sein muss, um in Anbetracht der Lage nicht völlig durchzudrehen).

Seit der Kommerzialisierung des Internets, also seit ungefähr dem Jahr 2003, verfügt so gut wie jeder Mensch der sogenannten „zivilisierten“ Welt über den Zugang auf eine unendliche Flut von Informationen. Informationen, die den Generationen bis dahin nur schwer zugänglich waren und die es nun ermöglichten, die von Politik und Mainstream-Medien verbreiteten „Wahrheiten“ zu hinterfragen und zu überprüfen. Endlich war es möglich, Falschwahrheiten zu entlarven und endlich war es möglich, Dinge zu hinterfragen und sich auf selbst recherchierten Informationen aufbauend eine eigene Meinung zu bilden.

Endlich bot sich den Menschen die Chance, sich nicht wie schon so oft im Laufe der Geschichte, von Politik und deren Propagandaorganen die Gehirne waschen und sich in Not, Elend und Krieg treiben zu lassen.

Endlich hatten die Menschen die Möglichkeit, sich weltweit mit anderen auszutauschen und zu vernetzen und Kriege unmöglich zu machen.

Endlich hätten die Menschen erkennen können, dass es so etwas wie Politik gar nicht gibt, sondern dass diese nur eine Interessenvertretung der nach immer mehr lechzenden Gier des Großkapitals ist.

Endlich hätten sie verstehen können, dass normale Menschen nur die Bauern auf einem Schachbrett sind und dass die Bauern, die zu den vermeintlichen Siegern gehören und irgendwie überleben, ihre Zukunft als unterjochtes Humankapital fristen werden.

Die Möglichkeiten die das Internet bislang zur Verfügung stellte, führten nicht dazu, die Welt in einen besseren Ort zu verwandeln. Im Gegenteil, dem einzig am Erhalt und Ausbau seiner Macht interessierten Großkapital gelang es, das Internet für sich zu nutzen.

Anhand der ihm von den Internet-Usern bereitwillig zur Verfügung gestellten Daten erleichterte es den Konsum und virtualisierte und zerstörte zugleich reale soziale Bindungen.

Die Menschen der „“zivilisierten“ Welt versäumten es, die Möglichkeiten, die ihnen das Internet bot um eine lebenswerte Zukunft zu schaffen, zu nutzen.

Und nun?

Wie gesagt, die Welt steht am Abgrund und wieder lassen sich die Menschen für das Großkapital instrumentalisieren. Wieder lassen sie Keile zwischen sich treiben. Rechts gegen Links, Antifa gegen Pegida, Hooligans gegen Salafisten, Gutmenschen gegen Realisten, Normalos gegen Asylanten, Arm gegen nicht ganz so Arm, Schlafende gegen Aufwachende und Jeder gegen Jeden. Nicht einmal denen, die sich selbst als „aufgewacht“ oder „aufgeklärt“ bezeichnen, gelingt es, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Noch immer lassen sich viel zu viele Menschen von einer Politik der Parteien, die allesamt nur Werkzeuge des Großkapitals sind, auf verschiedenen Wegen auf ein Schlachtfeld führen, auf dem sie sich bekämpfen sollen und auch immer werden. Noch immer haben sie nicht verstanden, dass es für sie nur eine Partei geben darf – eine Partei namens Mensch. Gemeinsam könnten sie sich dann aus der Knechtschaft des Schuldgeldsystems – der eigentlichen Wurzel allen Übels – befreien.

Leider bestätigen die Geschehnisse der letzten Jahre, dass die Menschen nichts dazugelernt haben. Weiterhin ignorieren oder verdrängen sie drohende Gefahren und sind nicht dazu bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Schlimmer noch, anstatt gemeinsam die für das kommende Unheil Verantwortlichen zum Teufel zu jagen, bereiten sie sich darauf vor, sich gegenseitig in den Abgrund zu stürzen. Und wieder werden dann die übrig Gebliebenen versuchen – wie schon viele vor ihnen – sich mit dem Satz: „Das konnte doch niemand wissen“, aus der Verantwortung zu ziehen.

 

Quelle: Alle Chancen vertan – Der BRD Schwindel

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