Die USA können es einfach nicht lassen: Zündeln an der Lunte zum dritten Weltkrieg | crash-news.com

Obwohl die USA bereits monatelang in Syrien angeblich gegen den IS gekämpft hatten, konnten nahezu keine Erfolge vermeldet wurden. Diese islamische Mörderbande breitete sich dennoch praktisch ungehindert immer weiter aus. Erst nachdem Russland sich auf Wunsch der Regierung Baschar al-Assad einschaltete, ging es plötzlich zügig voran. Doch das scheint jemandem wohl überhaupt nicht zu schmecken.

Der Islamische Staat, der gemäß Beteuerung unserer linksgrünen Gutmenschen und „Volksvertreter“ nichts mit dem Islam zu tun habe, wurde von Washington zusammen mit Saudi Arabien finanziell und militärisch aufgebaut. Was die Saudis dabei offenbar nicht wissen: Sie stehen bei den Amerikanern zusammen mit dem Irak, Syrien, dem Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und dem Iran auf der Liste derjenigen Länder, welche nacheinander „befreit“ und „demokratisiert“ werden sollen.

Bis dahin darf der militant islamische Ölstaat der selbsternannten Weltpolizei gerne dabei helfen, seine schmutzigen Machenschaften umzusetzen, wozu auch gehört, Russland solange zu reizen, bis es notgedrungen einen echten Weltkrieg vom Zaun bricht und damit den USA den Weg zur „Verteidigung“ ebnet, denn ohne diesen Krieg ist das Land demnächst pleite und dürfte seine bisherige Macht ein für alle Mal verlieren.

Insofern verwundern diese neuerlichen Vorwürfe gegenüber den Russen in keinster Weise. Angeblich hätte Moskau nicht den IS als primäres Ziel im Blick, sondern die Gegner von Assad, sprich die sogenannte „Opposition“. Genau hinter dieser stehen allerdings die USA, um den syrischen Präsidenten zu stürzen, was der „Supermacht“ jedoch bislang missglückte.

Die Frage ist zudem, ob die üblichen Tatsachenverdreher damit nicht durch die Blume exakt das zugeben, was viele längst wissen: Der IS dient zumindest zum Teil dieser Opposition bzw. gehört zu ihr. Bekanntlich hassen die Saudis den schiitischen Iran, welchem die syrische Regierung sehr nahesteht, sodass die Amerikaner die starke saudische Motivation zur Vernichtung des Assad-Regimes nur zu gerne ausnutzen.

Was von den Vorwürfen, die Russen hätten Krankenhäuser, Schulen und Märkte getroffen, zu halten ist, mag sich jeder selbst ausmalen. Die Sprachrohre dieser Behauptungen sind die üblichen NGOs, wie etwa die „Menschenrechtsorganisationen“ Amnesty International oder Human Rights Watch.

Sie sind bekannt dafür, äußerst US-freundlich und von dort gekauft zu sein, weswegen die jetzt verlautbarten Vorwürfe mit Sicherheit eines ganz bestimmt nicht sind: Neutral. Sie entsprechen höchstwahrscheinlich auch nicht der Wahrheit, denn mit dieser steht die US-Regierung sowieso seit langem auf Kriegsfuß.

Den Amerikanern ist die russische Intervention natürlich grundsätzlich ein großer Dorn im Auge. Zum einen nämlich bekämpft Moskau den Islamischen Staat tatsächlich und zerstört damit das mühsam aufgebaute saudisch-amerikanische Terrorbaby und zum anderen könnte bei den geplanten Friedensgesprächen womöglich herauskommen, dass Assad offiziell bleiben darf.

Käme unter eine solche Vereinbarung die Unterschrift der Russen, hätten die USA ein ernstes Problem: Assad zu stürzen würde ein Ding der Unmöglichkeit und der ganze aufwendig und blutig inszenierte Aufstand der „Opposition“ in Syrien wäre für die Katz, der langjährige „Demokratisierungsplan“ dahin und der Untergang der ehemaligen Supermacht bloß noch eine Frage der Zeit.

Obwohl Washington weiß, wie gefährlich das hinterlistige Spielchen ist, welches die Verantwortlichen im Weißen Haus, dem Pentagon und in diversen Hinterzimmern treiben, zündeln die Amerikaner weiter fleißig an der Lunte des Pulverfasses im Nahen Osten, wohlwissend, dass sich daraus blitzschnell ein weltweiter heißer Konflikt entwickeln kann.

Doch diesen Allmachtsphantasten ist längst nichts mehr heilig. Lieber opfern sie die ganze Welt, solange bloß niemand anderes an ihrer Stelle die Macht an sich reißt. Uns bleibt nur übrig, dieses infame Spektakel kritisch zu beobachten und auf den finalen Zündfunken zu achten, denn dass sich diese Zeitbombe nochmals irgendwie entschärfen lässt, ist leider absolut illusorisch.

Quelle: Die USA können es einfach nicht lassen: Zündeln an der Lunte zum dritten Weltkrieg | crash-news.com

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