Lakota-Weisheiten: Spaziergänge mit Großvater

Gegen den Strom

Janne Jörg Kipp

»Wenn wir einen Kieselstein in einen Teich werfen, breiten die Wellen sich in immer größeren Kreisen nach außen aus. (…) In den alten Zeiten stand in den Lagern der Lakota die größte Hütte genau in der Mitte. Dort kamen die Ältesten zusammen.« Mit diesen Worten eröffnet Joseph M. Marshall, eingetragenes Mitglied des Sicangu-Lakota-Stammes, einen Bericht über seine »Spaziergänge mit Großvater«. Es geht um die Weisheit der Indianer. Warum ist diese Weisheit so wichtig und so interessant für uns?

Weisheit gilt nach den Einsichten der Lakota zu den vier Grundtugenden, die uns als Menschen auszeichnen oder auszeichnen könnten. Standhaftigkeit, Großzügigkeit, Tapferkeit und Weisheit, zählt Marshall auf. Die Weisheit wird zum Schluss genannt – sie ist offensichtlich eine der herausragenden Tugenden.

Sie »gehört zu denjenigen Realitäten des Lebens, die sich – wie der Wind – am besten über ihre Auswirkungen wahrnehmen lassen«. Und sie entsteht aus Wissen und…

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