Studie: Hochgradig verarbeitete Lebensmittel machen ähnlich süchtig wie harte Drogen

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Wer Andrew Weils bahnbrechendes Buch The Natural Mind [deutscher Titel: Drogen und höheres Bewusstsein] aus den 1970er Jahren gelesen hat, kennt bereits den Zusammenhang zwischen hochgradig verarbeiteten Nahrungsmitteln und süchtig machenden Drogen.

Weil beobachtete schon damals, dass beispielsweise das Raffinieren natürlicher Zucker zu reinweißen Kristallen beim Menschen ein Suchtverhalten auslösen kann, ähnlich dem, das durch das Raffinieren von Kokablättern zu reinem Kokain erzeugt wird. Er ging davon aus, dass zu starke Verarbeitung und der Verzehr vieler Nahrungsmittel und anderer Substanzen zu ähnlichen Resultaten führt.

Eine Studie, die jüngst von Wissenschaftlern der University of Michigan durchgeführt wurde, untermauert diese Theorie über Nahrungsmittelabhängigkeit. Der Bericht, der in der U.S. National Library of Medicine veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, Käse sei „in Wirklichkeit Crack“. Die Los Angeles Times schreibt:

Pizza landete – kaum überraschend – auf Platz eins der süchtig machenden Nahrungsmittel. Sie ist nicht nur eine Art Grundnahrungsmittel für Jugendliche, Collegestudenten und Erwachsene, sondern es gibt einen wissenschaftlichen Grund, warum wir alle gern Pizza essen, und es hat mit dem Käse zu tun.

Die Studie ergab, dass manche Nahrungsmittel süchtig machen, weil sie auf bestimmte Weise verarbeitet werden. Je stärker verarbeitet und je fetter das Nahrungsmittel, desto mehr wurde es mit süchtigem Essverhalten in Verbindung gebracht.

Auch wenn Sie noch nie von Weil oder von dieser neuen Studie gehört haben, kennen Sie wahrscheinlich die süchtig machende Eigenschaft bestimmter Nahrungsmittel, besonders von klebrigem, fetten, leckeren Käse auf der Pizza.

Wenn nicht, sind Sie vielleicht stattdessen ein Limo-Junkie? Wir wissen schon, dass die schlimmsten Nahrungsmittel am stärksten süchtig machen. Dazu brauchen wir keine grandiose wissenschaftliche Studie.

Trotzdem sind die Ergebnisse interessant. Zumindest haben wir jetzt eine gewisse Entschuldigung dafür, uns Kekse, Camembert oder was immer unsere Dröhnung ist, in den Mund zu stecken.

In der Zusammenfassung des Berichts heißt es:

Die vorliegende Studie liefert vorläufige Beweise dafür, dass nicht alle Nahrungsmittel gleichermaßen zu suchtähnlichem Essverhalten führen, und dass hochgradig verarbeitete Nahrungsmittel, die gemeinsame Charakteristika des Missbrauchs mit Drogen aufweisen können (z.B. hohe Dosierung, schnelle Absorptionsrate), offenbar besonders mit „Nahrungsmittel-Abhängigkeit“ in Zusammenhang stehen.

Mit anderen Worten, die hochgradig verarbeiteten Nahrungsmittel wirken auf unseren Körper ähnlich wie süchtig machende harte Drogen: Sie gelangen schnell und hochdosiert ins Blut, aber versetzen sie uns auch in einen „Rausch“ oder machen sie uns „high“ ähnlich wie harte Drogen? (Warum Deine Großeltern keine Lebensmittelallergien hatten … Du aber schon)

…..

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Weiterlesen und Quelle: http://www.pravda-tv.com/2015/11/studie-hochgradig-verarbeitete-lebensmittel-machen-aehnlich-suechtig-wie-harte-drogen/

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